Das Generationenhaus Das Generationenhaus
20/03/2013 08:52 Keine Kommentare


Was in früheren Zeiten im Rahmen einer Großfamilie selbstverständlich war, können Menschen aller Altersstufen heutzutage in einem so genannten Generationenhaus finden. Dort wohnen Alte und Junge zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. 

Es obliegt den Bewohnern, den gemeinsamen Alltag zu organisieren, Aufgaben zu verteilen und harmonisch miteinander zu leben. Die Vereinbarungen die das Zusammenleben regeln sind in einem Generationenhaus so vielfältig und unterschiedlich wie die Menschen, die darin wohnen. Gemeinsam ist ihnen jedoch der Wunsch, Betreuung von älteren Bewohnern und Kindern besser leichter und vor allem familiärer zu gestalten. Ganz nebenbei werden dadurch die sozialen Kompetenzen der Bewohner und der Austausch zwischen Jung und Alt gefördert.

Darüber hinaus gibt es Generationenhäuser, die weniger Wohnmöglichkeit als vielmehr ein Treffpunkt für Menschen verschiedener Generationen sind, vergleichbar mit einer Tagesstätte. Dort kann an Familien orientierten und Generationen übergreifenden Aktivitäten teilgenommen werden. Gegenseitige Unterstützung und Hilfe stehen hier ebenfalls im Zentrum.

Die Errichtung von Generationenhäusern wird staatlich gefördert. Trägervereine, wie z. B. religiöse Gemeinschaften aber auch andere Organisationen erhalten Fördergelder für Bau- oder Umbau. Weiteres gewährt der Staat Finanzhilfen für den laufenden Betrieb auf die Dauer von 5 Jahren; danach sollen die Organisationen mit Hilfe von Spendengeldern und anderen Finanzierungsquellen auf eigenen Beinen stehen.

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