Diabetes - auch Zuckerkrankheit genannt Diabetes - auch Zuckerkrankheit genannt
20/03/2013 09:01 Keine Kommentare


Was ist Diabetes?

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, bei welcher der Zuckergehalt im Blut zu hoch ausfällt. Der hohe Zucker schädigt auf Dauer den gesamten Körper, verstopft Blutgefäße, führt zu Nierenschwäche und damit zu den bekannten Folgekrankheiten wie Schlaganfall und Herzinfarkt.

Die Medizin unterschiedet neben seltenen Formen im Wesentlichen zwei Arten von Diabetes: eine angeborene Form, die eine Autoimmunkrankheit ist (auch Typ 1 genannt) und eine Form, die genetischbeeinflusst ist und durch schlechte Ernährung und Bewegungsmangel hervorgerufen wird. Diese zweite Art wird auch Diabetes Mellitus oder Typ 2 genannt.

 

Was sind die Ursachen von Diabetes?

Wer Menschen mit Diabetes Mellitus in seiner näheren Verwandtschaft hat, wird, im Gegensatz zum Typ 1, der nicht vererbt wird, sehr wahrscheinlich ebenfalls an Diabetes des Typs 2 erkranken. Bewegungsmangel und schlechte Ernährung tun dann ihr Übriges. Tatsächlich wird Übergewicht heute als Hauptursache angesehen.

Die Ursachen von Diabetes des Typs 1, also der angeborenen Form, sind nicht vollständig geklärt. Fest steht lediglich, dass es sich hierbei um eine Autoimmunkrankheit handelt.

Bei beiden Formen geht es um notwendiges Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und in direktem Zusammenhang mit unserer Nahrung steht. Bei Diabetespatienten kann der Körper den Insulingehalt nicht mehr selbst steuern.

 

Symptome und Krankheitsverlauf

Zu Beginnempfinden Betroffene lediglich etwas mehr Müdigkeit. Starker Durst und starker Harndrang stellen sich im Laufe der Zeit ein. Auch die Haut kann trocken sein, besonders an den Füßen, sie kann auch stark jucken. Ein Symptom ist auch, dass Wunden nur langsam heilen. Im weiteren Verlauf können sich Sehstörungen einstellen sowie andere Folgen der durch den hohen Blutzucker geschädigten Nerven, wie ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl. Nach und nach wird die Durchblutung im Körper beeinträchtigt, was die Häufigkeit von Infektionen begünstigt. So kann für Diabetiker ein einfacher Schnitt mit dem  Küchenmesser oder ein eingewachsener Zehennagel zu einer ernsten Gefahr werden, die Krankenhausaufenthalte notwendig macht. Zu den typischen Folgekrankheiten zählen des Weiteren auch Schlaganfall und Herzinfarkt.

 

Therapie und Behandlung bei Diabetes Typ 2

Tatsächlich können Menschen, die aufgrund ihrer Familiengeschichte ein erhöhtes Risiko haben an Diabetes 2 zu erkranken, sehr viel selbst dazu beitragen, den Ausbruch der Krankheit zu verhindern. Eine ausgewogene und zuckerarme Ernährung, bei der mehr Gemüse als Obst sowie viele Ballaststoffe auf dem Speiseplan stehen, gepaart mit jeder Menge Sport können die Krankheit mit all ihren Folgen aufhalten.

Darüber hinaus gibt es heute neben der bekannten Insulinspritze auch ein breites Angebot an Diabetes Medikamenten, die dabei helfen, den Zuckergehalt im Blut niedrig bzw. stabil zu 

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