Cannabis gegen Altersleiden! Cannabis gegen Altersleiden!
16/10/2013 13:33 Keine Kommentare


In einem kleinen Land am Mittelmeer wird seit einigen Jahren die so genannte Droge  Cannabis oder Marihuana zu Heilzwecken angewandt – mit sensationellen Ergebnissen.

Unter standardisierten Bedingungen, wissenschaftlich analysiert und einem ständigen genauen Monitoring unterzogen wird die Pflanze in der Therapie unterschiedlichster Erkrankungen sowohl in Krankenhäusern als auch in Altenheimen mit Erfolg eingesetzt.

 

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Cannabis als Heilmittel in einem nahezu 5.000 Jahre alten chinesischen Lehrbuch über Botanik und Heilkunst. Ab dem 16. Jahrhundert war Cannabis in gängigen Heilkräuterbüchern präsent und wurde als Opiumersatz verschrieben. Im 19. Jahrhundert wurde es unter anderem gegen Migräne, Neuralgie, Epilepsie und Schlafstörungen eingesetzt.

Marihuana war, bis zum Aufkommen von Aspirin, in Amerika das am häufigsten benutzte Schmerzmittel. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde es jedoch angeblich wegen Dosierungsschwierigkeiten und Nebenwirkungen weltweit nahezu komplett verboten. Neuesten Studien zufolge ist Cannabis jedoch eines der sichersten und nebenwirkungsfreisten Heilmittel überhaupt. Lassen wir dazu einen Mediziner zu Wort kommen:

 

„Der größte Vorteil von Cannabis als Medikament ist seine ungewöhnliche Sicherheit. Das Verhältnis von tödlicher zu wirksamer Dosis beträgt nach Schätzungen anhand von Tierversuchsdaten bei oraler Aufnahme 20.000 zu 1, mindestens jedoch 1.000 zu 1. Es gibt keinen zuverlässigen Hinweis für den Tod eines Menschen durch Marihuana-Konsum. Cannabis hat den Vorteil, keine physiologischen Funktionen zu stören oder Organe zu schädigen, wenn es in therapeutischer Dosierung eingenommen wird."

(Zitat: Dr. med. Franjo Grotenhermen, Hanf als Medizin)

 

Frau G. litt an massiver Arthritis. Die Schmerzen waren so stark, dass sie nicht mehr leben wollte. Doch dann begann die 85 - Jährige, mit einer, ärztlich überwachten, Cannabistherapie - und seitdem ist das Leiden weg. Ein Einzelfall? Nein, Untersuchungen zufolge gilt Cannabis als neue Wundermedizin.

 

Studien zur Anwendbarkeit von Cannabis laufen nicht nur im Bereich der Behandlung von Altersleiden sondern beispielsweise auch in der Krebstherapie. Nicht nur, wie man vielleicht annehmen würde, im Endstadium als Morphiumersatz. In der berühmten Kinderklinik in Tel HaShomer ist man nach genauen Beobachtungen zu dem Schluss gekommen, dass selbst Krebszellen, im richtigen Stadium behandelt, einfach verschwinden und Tumore sich auflösen können. Zudem hat Cannabis, in Form von Plätzchen verabreicht, Appetit anregende Wirkung auf die Patienten, die sich, wieder zu Kräften kommend, einer Chemotherapie unterziehen können, die davor aufgrund eines geschwächten Organismus, nicht möglich gewesen wäre. Weiters gilt Cannabis als stark schmerzlindernd und entzündungshemmend, jedoch ohne die starken Nebenwirkungen herkömmlicher Medikamente und ohne Notwendigkeit, die zu verabreichende Dosis ständig erhöhen zu müssen. Eine positive Beeinflussung des Immunsystems konnte ebenfalls beobachtet werden.

Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet liegt im Bereich der psychischen Erkrankungen. Hier konnten verblüffende Effekte bei der Behandlung von Depressionen festgestellt werden. Dies wird auf eine stimmungsaufhellende und entspannende Wirkung der in Cannabis enthaltenen Substanz THC zurück geführt. Selbst Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung können durch Gaben von Cannabis Linderung erfahren.

 

Zu alledem ist Cannabis einfach und billig herzustellen. Könnte das der Grund für sein Verschwinden gewesen sein?

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