Bluthochdruck - Belastung des Herzens Bluthochdruck - Belastung des Herzens
20/03/2013 08:56 Keine Kommentare


Bluthochdruck gehört zu jenen Krankheiten, die man anfangs nicht spürt. Gerade deshalb können gefährliche Folgeerkrankungen entstehen, die schwierig zu behandeln sind und massive Einschränkungen der Lebensqualität des Betroffenen mit sich bringen. Am besten ist es, dem Bluthochdruck durch eine gesunde Lebensweise und viel Bewegung vorzubeugen.

 

Was sind die Ursachen von Bluthochdruck?

Von Bluthochdruck betroffen sind vor allem Menschen in deren Familie es bereits Betroffene gibt. Ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel begünstigen bzw. verschlimmern jedoch die Situation. Weitaus seltener wird Bluthochdruck durch eine Erkrankung der Nieren oder in der Schwangerschaft sowie durch Hormonstörungen ausgelöst. Die überwiegenden Fälle sind genetisch bedingt und durch die Lebensweise beeinflusst.

 

Was sind die Symptome bei Bluthochdruck?

Der Betroffene hat zunächst keinerlei Symptome. Mit der Zeit können sich Schwindel, Kopfweh oder Sehstörungen einstellen. Da diese Symptome sehr allgemein sind, bleibt der zu hohe Blutdruck oftmals lange unerkannt. Wird Bluthochdruck jedoch nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann es zu Schäden am Herz, an den Nieren, an den Blutgefäßen und im Gehirn kommen. Diese Folgeerkrankungen stellen nicht nur eine starke Belastung und Einschränkung im täglichen Leben dar, sie sind mitunter lebensbedrohlich. Zu ihnen zählen Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche und Schlaganfall.

 

Wie kann man den Blutdruck senken?

Bluthochdruck wird gezielt mit gut verträglichen Medikamenten behandelt. Es gibt auch homöopathische Mittel gegen Bluthochdruck; deren Wirksamkeit ist jedoch umstritten.

Neben der Einnahme von Medikamenten ist es unumgänglich, den Genuss von Salz und Fett zu reduzieren und das Rauchen sowie den Konsum von Alkohol aufzugeben. Die wichtigste Komponente im Kampf gegen Bluthochdruck - ob bereits diagnostiziert oder lediglich vorbeugend - ist ein gesundes Körpergewicht. Dies ist nur durch gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung zu erzielen. Je älter ein Mensch wird, umso langsamer funktioniert seine Verbrennung (Verdauung, Verstoffwechslung); mit zunehmendem Alter brauchen Menschen daher weniger Kalorien und mehr Bewegung, um ihr Körpergewicht zu halten.

 

Was kann man sonst noch tun?

Neben regelmäßigen Blutdruckkontrollen zur frühzeitigen Erkennung sowie den bereits erwähnten Faktoren Ernährung und Bewegung ist die Stressreduktion ein wichtiger Punkt. Stress verursachende Situationen und Lebensweisen sollten unbedingt verändert werden. Autogenes Training und andere Entspannungstechniken können dabei unterstützen. 

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